Wie sicher ist mein Geld bei Online- Banken?

Wäre das Verschließen von Geld im guten, alten Tresor nicht doch besser? Sie wissen schon, das Ding, das nur mit Stethoskop oder Sprengstoff zu knacken ist. Viele Sparer betrachten den Siegeszug der Online-Banken mit gemischten Gefühlen. Sind diese Banken genauso sicher wie die traditionellen Banken? Wie risikoreich sind die Online-Geldgeschäfte? Hier die Antworten.

Finanzkraft: Drastische Regeln auch für Online-Banken

Ob klassische Bank oder Online-Bank – die Spielregeln sind für alle gleich! Die Regeln zur Bankensicherheit gelten für physische und virtuelle Banken gleichermaßen. Es gilt eine Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro.

Hinter den meisten Online-Banken steht eine traditionelle Bank. Noch ein Grund, den Online-Banken zu vertrauen. Die großen Namen der „alten Bankenlandschaft“ unterstützen ihre „Online-Sprösslinge“.

Transaktionssicherheit: Kein Problem bei den Online-Banken

Der erste Check beim Einstieg in das Online-Banking sollte stets der Sicherheit der Seite gelten. Ein Blick auf die URL genügt: Beginnt die Adresse mit „https“ ist das Protokoll sicher.

Auf der Startseite muss ich mich zunächst mit Codes bzw. Passwörtern identifizieren. Es gibt hierbei verschiedene Sicherheitssysteme. Viele Telebanking-Anbieter und Online-Banken setzen auf eine PIN sowie einen Autorisierungscode per SMS. Auch beim kontaktlosen Zahlen gibt es spezielle Sicherheitsvorkehrungen, sodass trotz Eingabe der Bankdaten die sensiblen Informationen nicht an den Händler übermittelt werden.

Zugangsdaten schützen

Als Bankkunde – egal ob bei einer Online- oder klassischen Bank – bin ich zur Vorsicht verpflichtet und muss meine Bankzugangsdaten schützen. Jeder Bankkunde hat von seiner Bank einen vertraulichen Brief mit dem Code für seine Bankkarte erhalten. Auch die Online-Banken versenden Zugangsdaten per vertraulichem Brief. Es liegt an Ihnen, diese Informationen nicht weiterzugeben und auch beim Geldabheben mit Karte stets Vorsicht walten zu lassen.

Weitere Vorsichtsmaßnahme: Betrügerische E-Mails nicht beantworten. E-Mails mit offensichtlichen Rechtschreibfehlern müssen in unseren Köpfen die Alarmglocken läuten lassen. Es handelt sich dabei meist um so genannte Pishing-Mails. Die Kunden werden mit verschiedenen Argumenten aufgefordert, ihr Passwort weiterzugeben. Ist Ihnen eine E-Mail nicht geheuer, gehen Sie am besten nicht darauf ein oder fragen Sie unter der Servicenummer der Online-Bank nach.

Traditionelle Banken und Online-Banken geben den Kunden oft einen guten Rat mit auf den Weg: Ändern Sie regelmäßig Ihr Passwort. Einzige Unannehmlichkeit dabei: Man muss sich immer wieder neue Zugangsdaten merken. Ein kleiner Schritt für Sie, ein großer Schritt für die Sicherheit Ihres Geldes.

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