Was sind eigentlich IBAN und BIC?

Seit einigen Jahren gehören sie zu jedem Bankgeschäft unweigerlich dazu: IBAN und BIC. Doch was bedeuten diese langen Zahlen- und Buchstabenkombinationen überhaupt und welche Vorteile bringen sie uns?

Obwohl wir täglich damit arbeiten, ist das Auffinden von IBAN und BIC durchaus manchmal eine Herausforderung. Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten. Der einfachste Weg ist es wohl, einfach einen Blick auf die eigene Bankomatkarte zu werfen, denn dort sind sowohl IBAN als auch BIC entweder auf der Vorder- oder auf der Rückseite aufgedruckt. Auch im Onlinebanking findet man IBAN und BIC, genauso wie auf den eigenen Kontoauszügen.

Der BIC

Der BIC ist eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben, die dazu dient, eine Bank weltweit eindeutig zu identifizieren. Genau aus diesem Grund hat er auch seinen Namen, der für „Business Identifier Code” steht. Eine alternative Bezeichnung wäre auch der Begriff „SWIFT” (kurz für „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication”). BIC und SWIFT sind also völlig identisch.

So ist ein BIC aufgebaut

In Österreich hat ein BIC immer entweder acht oder elf Stellen. Der BIC der Hellobank lautet etwa DIRAAT2S. Die ersten vier Stellen dienen hierbei der Identifikation des jeweiligen Bankunternehmens, die nächsten zwei Stellen sind der Ländercode („AT”), danach folgt auf den nächsten zwei Positionen noch der Ort. In manchen Fällen folgen dann noch drei Buchstaben, die die Filiale der Bank angeben. Ist dies nicht der Fall, schreibt man meist einfach „XXX”, wobei dieser Zusatz oft auch weggelassen werden kann. Der korrekte BIC der Hellobank lautet also entweder DIRAAT2S oder DIRAAT2SXXX.

Wofür braucht man den BIC?

Grundsätzlich ist der BIC vor allem für Überweisungen relevant, die über Ländergrenzen hinweg (und in den meisten Fällen auch über die Euro-Grenzen hinweg) durchgeführt werden. Innerhalb der EU reicht grundsätzlich der IBAN-Code für eine Überweisung aus.

Die IBAN

Die IBAN besteht in Österreich in der Regel aus zwei Buchstaben und 18 Zahlen und dient dazu, ein Konto international eindeutig zu identifizieren. Aus diesem Grund hat sie auch ihren Namen, der eine Abkürzung für „International Bank Account Number” ist.

So ist eine IBAN aufgebaut

Eine österreichische IBAN besteht immer aus 20 Stellen. Die ersten beiden Stellen sind erneut ein Ländercode, danach folgt eine zweistellige Prüfziffer, die ungültige Überweisungen vermeiden kann. Anschließend kommt die jeweilige Bankleitzahl, gefolgt von der Kontonummer. Wichtig hierbei ist jedoch, dass führende Nullen in der Kontonummer hier sehr wohl eingetragen werden müssen – bei Überweisungen vor der Verwendung von IBAN und BIC war das noch nicht der Fall.

Wofür braucht man die IBAN?

Die IBAN ersetzt heute vollkommen die Kontonummer und die Bankleitzahl. Sowohl für Überweisungen im Inland als auch im Ausland ist sie zwingend nötig. Während diese Richtlinie im Inland manchmal etwas kompliziert erscheinen kann, ist sie für Auslandsüberweisungen in der Euro-Zone von Vorteil, denn diese sind damit etwas leichter zu handhaben.

Worauf muss ich bei der Verwendung von IBAN und BIC achten?

Grundsätzlich sind IBAN und BIC alleine keine vertraulichen Daten. Weiß jemand über diese Daten Bescheid, kann er dem dahinterliegenden Bankkonto eigentlich nur Geld überweisen. Abzüge vom Konto, die nicht selbst getätigt werden, sind nur per Lastschrift möglich. Hierzu muss ein gesondertes Formular unterschrieben werden.

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