Vom Smartphone zur Smartwatch und zurück

Hightech am Handgelenk – mit der Smartwatch haben einige Experten schon ein neues Zeitalter der Kommunikationstechnologie heraufbeschworen. Der digitale Alleskönner stößt aber auch wegen seines meist schwachen Akkus schnell an seine Grenzen.

Marktführer Samsung verkaufte im letzten Jahr rund 1,2 Millionen der Mini-Computer, die nicht nur die Uhrzeit anzeigen, sondern Bewegungsdaten aufzeichnen, sich mit dem Smartphone vernetzen und dieses steuern oder an der Kassa im Supermarkt bezahlen können. Im Wesentlichen ahmen Smartwatches mit dem Ablesen von Nachrichten, dem Regulieren der Lautstärke der Handymusik oder mit der Anzeige der mobilen Navigation die Funktionen des Smartphones nach.

Smartphone mit Beamer und „Nase“

Das neue Technologiezeitalter ist vielmehr an den Funktionen der nächsten Handy-Generationen zu beobachten: Biegsame Displays, Riechsensoren und holographische Darstellung von Anrufern etwa gehören zu den Highlights der neuen Kraftprotze. Schon heute begleiten Phones und Watches den Träger bei allen Fitnessaktivitäten, zeichnen Puls-, Distanz- und Verbrauchswerte des Sportlers auf. Künftig werden Smartphones noch umfassender den Alltag bestimmen. Kleine Beamer können dann Filme und Präsentationen auf die Tischdecke werfen, Blutdruckmessgeräte und Schlüssel ersetzen, Kältebrücken im Eigenheim aufspüren und mit bestimmten Sensoren sogar erschnuppern, ob Lebensmittel noch genießbar sind.

Keine Angst vor Wasser

Mit so genannten Eye-Trackern werden Nutzer Spielfiguren nur noch mit den Augen steuern können und müssen sich nicht fürchten, wenn das Handy einmal ins Wasser fällt. Einige Hersteller haben schon heute spezielle Versiegelungen für die wasserempfindlichen Komponenten entwickelt.

Neue Mobilfunkstandards

Und was ist mit der Schnelligkeit? In den Entwicklungslabors des chinesischen Herstellers Huawei steht schon der erste Prototyp mit dem Mobilfunkstandard G5. Downloadzeiten bei Filmen mit einem Datenvolumen von einem Gigabyte schmelzen dann von Minuten auf nicht mehr als eine Sekunde. Im Jahr 2020, so rechnen Experten, werden die ersten G5-Smartphones auf den Markt kommen. Handlich, leicht, schick – heute sind die Vorläufer noch groß wie Kühlschränke!

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