Vermögensplanung für Frauen

Statistisch gesehen haben Frauen eine längere Lebenserwartung. Doch selten haben sie in ihrer aktiven Berufsphase genug angespart, um im Alter über die Runden zu kommen. Gleichzeitig haben sie häufiger Brüche in der Erwerbsbiografie. Deutlich mehr Frauen als Männer setzen für die Kinder im Job aus oder arbeiten jahrelang in Teilzeit. Wer erst spät anfängt, sich mit der Materie auseinanderzusetzen, tappt schnell in die nächste Falle: Frauen gelten als vorsichtigere Anleger und gehen, wie Studien belegen, weniger Risiko ein, wenn sie Geld investieren. Das ist gerade im aktuell niedrigen Zinsumfeld problematisch, denn Kapital aufzubauen funktioniert derzeit praktisch nur mit einem gewissen Risiko. Dennoch ist die Altersvorsorge gut lösbar. Wie sollten Frauen vorgehen, um für das Alter vorzusorgen?

 

Pensionsansprüche sachlich prüfen

Gehen Sie sachlich an die Vorsorge für die Pension heran und prüfen Sie genau, wie Ihre Ansprüche aus der staatlichen Pension derzeit aussehen. Anleitungen zur Pensionsberechnung finden sich beispielsweise unter pensionsrechner.arbeiterkammer.at.

 

Anlagemöglichkeiten vergleichen

Es gibt viele Finanzprodukte, mit denen Kapital für das Alter angespart werden kann. Deshalb ist es wichtig, sich mit einem Berater etwa von der Bank Ihres Vertrauens auszutauschen. Er kann helfen, die Investitions- und Absicherungswünsche mit dem persönlichen Risikoprofil in Einklang zu bringen. Dann sehen Sie klar, ob Ihnen mit Spar- und Anlageprodukten, privaten Versicherungen, freiwilligen Höherversicherungen oder mit längerfristigen Investitionen in Aktien oder Fonds geholfen ist.

Generell gilt: je mehr Zeit bis zum Pensionsalter bleibt, desto mehr Risiko kann Frau eingehen. Je näher das Ende der Erwerbstätigkeit rückt, desto sicherer sollte die Anlageform sein und je höher wird die monatliche Rate ausfallen.

 

Zukunftsvorsorge ist nur eine Option

Die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge ist eine spezielle Form einer Lebensversicherung mit einer Mindestbindung von zehn Jahren. Sie dient der privaten Pensionsvorsorge und wird mit einer staatlichen Prämie gefördert. Ein Test der Arbeiterkammer bei 17 Versicherern ergab jedoch, dass die Angebote für die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge recht schwierig zu vergleichen sind. Auch hier ist die ausführliche Beratung vor Vertragsabschluss wichtig.

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