Urlaub in Griechenland – Was Reisende jetzt wissen müssen

Griechenland gehört zu den beliebtesten Auslandsreisezielen der Österreicher. Angesichts der aktuellen Finanzkrise vor Ort fürchten viele Urlauber derzeit um den unbeschwerten Verlauf ihrer Reise. Dabei ist der Tourismus wichtigste Stütze der griechischen Volkswirtschaft und die fast 690.000 Beschäftigten leben vom Fremdenverkehr. Das griechische Tourismusministerium versicherte Ende Juni in einer Erklärung, dass die Versorgungslage im Land und auf den Inseln weiterhin gewährleistet sei. Das betrifft sowohl die Versorgung mit Kraftstoff als auch mit allen für den geregelten Tagesablauf der Gäste notwendigen Produkten und Dienstleistungen. Der Österreichische Reiseverband (ÖRV) sieht aktuell keine Auswirkungen der Eurokrise für Pauschalreisende. Der Kurzfristreisespezialist L’TUR gibt derzeit sogar eine Extra-Garantie für den Fall, dass während des Aufenthalts in Griechenland etwas ausnahmsweise nicht optimal läuft. Welche Einschränkungen sind möglicherweise zu erwarten und wie können sich Reisende im Vorfeld darauf einstellen?

 

Bargeld

Auch wenn Griechen derzeit nur 60 Euro pro Tag von ihrem Konto abheben können: Grundsätzlich gelten nach Angaben der griechischen Behörden für von ausländischen Geldinstituten ausgegeben EC- oder Kreditkarten vorerst keine Beschränkungen im Hinblick auf die Höhe der Geldabhebungen. Dennoch kann es im Zusammenhang mit Bankenschließungen zu erheblichen Wartezeiten bei der Bargeldversorgung kommen. Und es kann sein, das die Automaten zeitweise leer sind. Griechenland-Reisende sollten daher zusätzlich zu den Bankkarten ausreichend Bargeld mitnehmen.

 

Insbesondere Individualtouristen sollten dies berücksichtigen, denn es wäre möglich, dass in Restaurants, in Geschäften oder bei Unterkünften nicht mehr mit Karte bezahlt werden kann. Für Pauschalurlauber sind die Auswirkungen eher gering, da die Reiseleistungen im Voraus bezahlt sind. Doch auch für Souvenirs und Aktivitäten außer der Reihe sowie etwaige Arztbesuche ist es sinnvoll, mehr Bargeld als gewöhnlich mitzunehmen.

 

Medikamente

Das österreichische Außenministerium (BMEIA) rät zudem, möglicherweise benötigte Medikamente für die gesamte Reisedauer vorsorglich mitzuführen.

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