Teuer wird’s im Paradies

Sie kennen das sicher auch: Sie fahren mit dem Auto durch die Stadt und am Zebrastreifen überqueren Passanten die Straße… aber mit starrem Blick auf das Smartphone. Auf den Verkehr achten? Fehlanzeige. Warten, bis man die Straßenseite wechseln kann? Wozu.

Finger weg vom Handy.

In Honolulu, Hauptstadt des Bundesstaates Hawaii, kann das jetzt richtig teuer werden. Und das aus gutem Grund: Allein im Jahr 2016 sind in den USA eben durch diese Achtlosigkeit rund 6.000 so genannter Smartphone-Zombies ums Leben gekommen. Die Stadt am berühmten Waikiki-Beach greift nun durch und verdonnert diejenigen, die ihre Augen nicht vom Display ihres Smartphones lösen können – und dabei die Straße überqueren. Das Verbot gilt nicht nur für Handys und Smartphones, sondern auch für Tablets und Videospiele. Zwischen 35 und 99 Dollar werden dafür fällig. Wiederholungstäter sollen dabei insgesamt mehr zahlen als diejenigen, die zum ersten Mal erwischt werden.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wer jetzt als Fußgänger mit dem Handy einen Notruf absetzt – zum Beispiel weil er gerade einen Unfall beobachtet hat, muss keine Strafverfolgung fürchten. Das ist allerdings die einzige Ausnahme. Wer von einem Polizisten erwischt wird, muss zahlen oder sich zumindest eine Standpauke gefallen lassen. Schade, dass es solche Gesetzte überhaupt geben muss. Jeder sollte doch mehr am eigenen Leben als an seinem Smartphone hängen…

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