Telefonieren war gestern

Die Österreicher telefonieren immer weniger, heißt es im Kommunikationsbericht 2015 von KommAustria. Im Festnetz bringen sie es noch auf 3,58 Milliarden Gesprächsminuten – ein Minus von 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mobil verplauderten sie 21,81 Milliarden Minuten (minus 3,1 %). Tendenz stark fallend. Haben sich die Menschen weniger zu sagen?

Im Gegenteil! Sie sind mitteilsam wie nie und wählen lediglich die innovativen Kommunikationswege und multimedialen Möglichkeiten, die soziale Plattformen auf Smartphone, Tablet oder PC heuer bieten. So wurden die Chat-Tools WhatsApp und Facebook Messenger, die Kurznotizen, Sprach-Memos, Fotos oder Videos übermitteln, 2015 weltweit und in Österreich am häufigsten heruntergeladen. Hello bank! nennt App-Hits, die Kommunikation einfacher, beruflich effizienter und amüsanter machen.

Instagram: Auf der Website lassen sich eigene Fotos mit vielen Effekten bearbeiten und mit Freunden teilen. Auch für Android.

Skype: Die Videotelefonie-App Skype erlaubt Gespräche von Angesicht zu Angesicht. Alternativen sind ICQ, Viber und das Google-Programm Hangouts, mit dem sich sogar Videokonferenzen mit zehn Teilnehmern realisieren lassen, die in einer Cloud gespeichert werden können.

Snapchat: Mit der App kann man in Echtzeit Schnappschuss-Serien an Freunde senden und Bildergeschichten aus seinem Leben erzählen. Je nach Einstellung werden die Fotos Sekunden später spurlos gelöscht. Auch Foto-Stories von Stars lassen sich – wie deren Tweetnotizen auf Twitter – verfolgen.

Threema: Funktioniert wie der populäre SMS-Ersatz WhatsApp, doch Threema hebelt über Verschlüsselungen eine mögliche Überwachung aus.

Tumblr: Blogging-Plattform, auf der User Fotos von Lieblingslocations, ermutigende Texte und Zitate teilen.

Pinterest: Auf virtuellen Pinnwänden bebildern Nutzer ihre Hobbies, posten Rezepte oder Bastelanleitungen, finden Gleichgesinnte.

Vine: Versammelt User, die kurze, selbstgemachte Clips teilen möchten.

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