Neues von der Hello bank! Neue Rechtsform zum 01.10.2017

Seit Juli 2015 ist die Hello bank! ein Teil der französischen BNP Paribas-Gruppe. Mit der vollständigen Integration in die Bankengruppe ändert sich nun auch die Rechtsform: Aus der Hellobank BNP Paribas Austria AG wird ab 01.Oktober 2017 die BNP Paribas S.A. Niederlassung Österreich. Gleich vorweg: Für unsere Kunden bleibt alles wie gewohnt: Kontonummer, IBAN, BIC, Bankleitzahl, Zugangsdaten und auch die Ansprechpartner in den Filialen bleiben gleich. Ebenso treten wir nach wie vor unter der Marke Hello bank! mit Ihnen in Kontakt.

Mit der veränderten Rechtsform bekennt sich die BNP Paribas zum österreichischen Markt, der auch weiterhin somit im Zentrum des Interesses, Denkens und Handelns der Hello bank! bleibt. Nach wie vor steht der Kunde im Fokus, und wir werden wie in der Vergangenheit alles tun, um Ihren und unseren Ansprüchen gerecht zu werden.

Gemeinsam stark

Die BNP Paribas – eine der weltweit größten Banken mit Hauptsitz in Paris – hat in den letzten Jahren die europäische Bankenlandschaft aktiv mitgestaltet und sich zu einem der führenden Finanzdienstleister entwickelt. Zusätzlich wurden zahlreiche Niederlassungen in verschiedenen Ländern gegründet. Die Umfirmierung der Hellobank BNP Paribas Austria AG in die BNP Paribas S.A. Niederlassung Österreich ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Ausbau der europäischen Bankengruppe.

Die Hello bank! profitiert zudem von den Marktanbindungen und der Infrastruktur, die die BNP Paribas für die österreichische Niederlassung in Zukunft zur Verfügung stellt. Somit ergeben sich auch zahlreiche Vorteile für unsere Kunden. Durch die entstehenden Synergieeffekte kann das Produkt- und Dienstleistungsangebot weiter ausgebaut werden. Wir können auf das Know-how der BNP Paribas im Bereich Digital Banking, Marktentwicklung und Trends zugreifen.

Im Überblick

Fakten zur neuen Rechtsform BNP Paribas S.A. Niederlassung Österreich

Die BNP Paribas ist eine der führenden Banken in Europa. Sie beschäftigt mehr als 192.000 Mitarbeiter in 74 Ländern weltweit. Mehr zum Konzern erfahren Sie unter www.bnpparibas.com

Die Hello bank! bleibt die Hello bank!. Und wird auch weiterhin wie gewohnt unter diesem Namen als eine Marke der BNP Paribas S.A. ihre Geschäftstätigkeit von Salzburg aus ausüben und auch die fünf Filialen in Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Wien betreiben.

Alle Kundenverträge und die Vereinbarungen zum Datenschutz bleiben unverändert. Ebenso unverändert bleiben die Zugangsdaten der Kunden. Und auch Kontonummer, IBAN, BIC und Bankleitzahl behalten ihre Gültigkeit.

Das österreichische Bankgeheimnis ist und bleibt auch nach der neuen Rechtsform österreichischem Recht unterworfen. Die neue Rechtsform hat somit keinerlei Auswirkungen auf Kunden in Bezug auf die Wahrung des Bankgeheimnisses.

Die Einlagen der Hello bank! Kunden sind ab 1. Oktober 2017 bei der französischen Einlagensicherung, dem Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution (FGDR) versichert und bleiben mit der Einlagenhöhe von 100.000 Euro pro Kunde unverändert. Mehr Informationen dazu erhalten Sie unter www.garantiedesdepots.fr

Die Aufsichtsbehörden sind – wie bisher – die Finanzmarktaufsicht (FMA) und die Europäische Zentralbank (EZB). Die BNP Paribas S.A. unterliegt auch der französischen Finanzmarktaufsichtsbehörde.

14 Kommentare zu “Neues von der Hello bank! Neue Rechtsform zum 01.10.2017

  1. Thomas Reichenbach

    Ich möchte fragen, ob nach der Änderung der Rechtsform die KESt dann trotzdem automatisch an das österr. Finanzamt abgeführt wird oder man das selbst beim Steuerausgleich machen muss. Danke.

    • Hello Bank! Community Team

      Sehr geehrter Herr Reichenbach,

      es ändert sich nichts. Die KESt wird auch nach Änderung der Rechtsform automatisch an das österr. FA abgeführt.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihre Hello bank!

  2. Die eigenständige Bank „Hellobank BNP Paribas Austria AG“ (vormals direktanlage.at, Firmenbuchnummer 53877g) mit eigene (österreichischer) Banklizenz wird in die französische Bank „BNP Paribas S.A.“ verschmolzen. Somit wird die Hellobank Austria eine FRANZÖSISCHE Bank mit österreichischer Niederlassung.

    Folglich ist nicht alles unverändert. Es gilt zum Beispiel der französiche Einlagenschutz (www.garantiedesdepots.fr). Die deutsche Übersetzung dieses Einlagenschutzes ist fehlerhaft, sehr unprofessionell und schwierig zum Lesen. Der Einlagenschutz soll das Vertrauen stärken und als Absicherung dienen, wenn Feuer am Dach ist. Solch ein Auftritt samt Werbung dafür ist für eine der weltweit größten Banken (mit Digital-Banking-Anspruch in Österreich) nicht entsprechend und schon gar nicht vertrauensbildend.

    Als Aufsichtsbehörden werden nun die österreichische FMA, die EZB und auch die französiche Finanzaufsichtsbehörde (AMF – Autorité des marchés financiers AMF) angeführt. Wer ist für was zuständig und wer prüft was bei der künftigen französischen Bank?

    • Hello Bank! Community Team

      Sehr geehrter Leser,
      wir bedauern, dass Sie mit der deutschen Übersetzung auf der website von Fonds de garantie des depots et de resolution nicht zufrieden sind.
      Leider ist dies eine externe Seite, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir hoffen aber, Sie konnten die für Sie wichtigen Informationen einsehen.
      Für die Hello bank! ist weiterhin – wie auch schon in der Vergangenheit – die österreichische Finanzmarktaufsicht zuständig und wird die Prüfungen
      lt. den gesetzlichen Bestimmungen durchführen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihre Hello bank!

  3. Sehr geehrte Hello Bank

    Unter Informationen zur neuen Rechtsform schreiben sie:
    – ..Einlagen sind … bei der französischen Einlagensicherung… versichert …. und verweisen weiter auf garantiedesdepots.fr
    Im Internetauftritt bei hellobank.at/c/wissen/kundeninformationen/einlagensicherung.aspx schreiben sie
    – In Erfüllung ihrer gesetzlichen Verpflichtung ist die Hellobank BNP Paribas Austria AG Mitglied der gesetzlichen Sicherungseinrichtung der Banken und Bankiers, der Einlagensicherung der Banken & Bankiers Gesellschaft m.b.H. (Börsegasse 11 , 1010 Wien)

    Welches ist das „agierende“ Sicherungsinstitut, welche Funktion hat das zweite Institut? Bei ungenügender Sicherung springt in Österreich der Staat ein, welcher Staat springt hier ein?

    Zum Depot: nach meinem Wissen gelten Aktien als Sondervermögen, das bei Insolvenz der Depot-Bank unangetastet bleibt (Ausnahme1: kriminelle Energie der Bank (Sicherungslimit 20000 EUR), Ausnahme2: Der Titel wurde von einer insolventen Gesellschaft ausgegeben (Keine Sicherung)).

    Auf garantiedesdepots.fr schreiben sie unter 3/ WERTPAPIERGARANTIE DES FGDR
    Die Wertpapiergarantie des FGDR schützt die Anleger…. in Bezug auf alle ihre Wertpapiere und Finanzinstrumente… … ,eröffnet bei einem FGDR-Mitglied,
    – Aktien…
    – Depositenscheine …
    Die Garantie gilt bis zu 70.000 € pro Kunde und pro Kreditinstitut, …

    Dieser Absatz auf garantiedesdepots.fr bezieht sich worauf?
    – bisherige Sondervermögen-Regelung ist außer Kraft, neu: Depot-Sicherungslimit ist 70000 EUR?
    – Regelung ist weiterhin in Kraft, jedoch Ausnahme1 und/oder Ausnahme2 sind neu geregelt?

    Danke für Klärung

    • Hello Bank! Community Team

      Sehr geehrter peter_a2320,
      bis 30.9.2017 ist die Hellobank BNP Paribas eine AG und unterliegt der österreichischen Einlagensicherung. Ab 1. Oktober 2017 ist die Hellobank eine Niederlassung
      der BNP Paribas. Ab diesem Zeitpunkt sind die Einlagen der Hello bank! Kunden bei der französischen Einlagensicherung, dem Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution (FGDR) versichert.

      Zu Ihrer zweiten Frage dürfen wir wie folgt Stellung nehmen:
      Wann kommt die Anlegerentschädigung zum Tragen?
      Wertpapiere, die vertragskonform auf einem Kundendepot liegen, werden von der Bank lediglich verwahrt. Sie stehen im Eigentum des Kunden und sind ihm auf Wunsch jederzeit auszufolgen oder auf ein von ihm benanntes anderes Depot zu übertragen. Sie sind daher grundsätzlich weder ein Fall für die Einlagensicherung noch für die Anlegerentschädigung.
      Wertpapiere, die vertragskonform auf einem Kundendepot liegen, von der Bank im Sicherungsfall allerdings nicht weisungsgemäß auf ein anderes Depot übertragen oder ausgefolgt werden können, sind im Rahmen der österreichischen Anlegerentschädigung bis zum Höchstbetrag von EUR 20.000,– , bei der französischen FDGR bis EUR 70.000,– gesichert.
      Forderungen aus Guthaben von Konten, die sowohl als gedeckte Einlage (nach der Einlagensicherung) als auch als sicherungspflichtige Forderung aus Wertpapiergeschäften entschädigt werden könnten, sind als Einlage im Rahmen der Einlagensicherung zu entschädigen.

      Wir hoffen, damit zur Klärung beigetragen zu haben.
      Mit freundlichen Grüßen

      Ihre Hello bank!
      Community Team

    • Hello Bank! Community Team

      Sehr geehrter Herr K.,
      der Gerichtsstand für österreichische Kunden wird auch weiterhin Salzburg sein.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihre Hello bank!

  4. Sehr geehrte Hello Bank!

    1. Sie schreiben in einer Antwort am 21.8.17 folgendes:

    „Wertpapiere, die vertragskonform auf einem Kundendepot liegen, von der Bank im Sicherungsfall allerdings nicht weisungsgemäß auf ein anderes Depot übertragen oder ausgefolgt werden können, sind im Rahmen der österreichischen Anlegerentschädigung bis zum Höchstbetrag von EUR 20.000,– , bei der französischen FDGR bis EUR 70.000,– gesichert.“

    Was bedeutet dies genau?
    Gelten nun Aktien als Sondervermögen, welche auch bei Insolvenz der Bank im Besitz des Kunden bleiben, oder nicht? Und zwar zur Gänze oder nur bis EUR 20.000 (ab 01.10.17 bis EUR 70.000)? Und kann der Kunde im Falle einer Insolvenz der Bank frei über seine Aktien/Wertpapiere verfügen (diese verkaufen oder an eine andere Bank übertragen)?

    2. Verleiht die Hello Bank Aktien an Dritte (jetzt oder ab 01.10.17)?

    Bitte um eine klare Antwort – vielen Dank!

    • Hello Bank! Community Team

      Sehr geehrter Herr R.,

      Aktien gelten als Sondervermögen und bleiben auch bei Insolvenz der Depotbank zur Gänze im Eigentum des Kunden.
      Im Normalfall kann der Kunde über seine Wertpapiere verfügen (übertragen oder verkaufen). Sollte dies jedoch nicht möglich sein, kommt die Anlegerentschädigung in Höhe von 70.000 Euro (ab 1.10.2017) zum Tragen; vor dem 1.10.2017 in der Höhe von Euro 20.000,–.

      Selbstverständlich verleiht die Hello bank! keine Aktien.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihre Hello bank!
      Community Team

      • Danke für die Antwort.

        Jedoch weiterhin unklar bleibt Ihre Formulierung:
        „Im Normalfall kann der Kunde über seine Wertpapiere verfügen (übertragen oder verkaufen). Sollte dies jedoch nicht möglich sein, kommt die Anlegerentschädigung in Höhe von 70.000 Euro (ab 1.10.2017) zum Tragen; vor dem 1.10.2017 in der Höhe von Euro 20.000,–.“

        Was bedeutet „im Normalfall“ und welcher Fall muss eintreten, dass dieser „Normalfall“ nicht gegeben ist?

        Ist es richtig, dass bei einer möglichen Insolvenz der Depotbank UND der Lagerstelle (=andere Bank), welche die Aktien lagert, der Kunde keinen Zugriff mehr auf seine Wertpapiere hat und mit maximal EUR 70.000,- entschädigt wird?

        Was passiert, sollte „nur“ die Lagerstelle insolvent werden?

        Danke.

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