Mobile Payment – die Zukunft des Bezahlens

Auch wenn sich das mobile Bezahlen in Österreich noch nicht auf breiter Basis durchgesetzt hat – weltweit befinden sich digitale Bezahlverfahren auf dem Siegeszug.

Die Zeiten, in denen für das Bezahlen an Parkscheinautomaten oder für Fahrscheine im öffentlichen Verkehr nach Kleingeld gekramt wird, nähern sich langsam aber sicher dem Ende. Immer häufiger werden diese Kleinbeträge per Smartphone-App beglichen, auch Zugtickets oder Kinokarten werden schnell per App geordert. Wieso soll man denn noch ein Portemonnaie mit sich herumtragen, wenn man diese schlauen Alleskönner ohnehin schon ständig bei sich trägt? Das Argument scheint überzeugend, Mobile Payment ist für seine Nutzer vor allem praktisch, die mobile Geldbörse immer griffbereit und gefüllt.

Große regionale Unterschiede

International ist Mobile Payment längst auf dem Vormarsch, gerade in der Asien-Pazifik-Region oder auch in Afrika setzt sich das bargeldlose Bezahlen per Smartphone immer stärker durch. In den USA haben im vergangenen Jahr bereits mehr als 12 Prozent der Smartphone-Besitzer regelmäßig mobile Bezahlverfahren genutzt, in diesem Jahr sollen es rund doppelt so viele sein. Innerhalb Europas gibt es derweil noch große Unterschiede. Während in Deutschland gerade einmal rund 15 Prozent der Konsumenten am Point of Sale zu ihrem Smartphone greifen, zählen Länder wie Großbritannien oder die beiden Südeuropäer Italien und Spanien zu den Vorreitern des Trends, in Dänemark zücken drei von zehn Dänen beim Bezahlen ihr mobiles Endgerät. Auch Österreich zeigt sich im internationalen Vergleich fortschrittlich: Jeder dritte Österreicher löst sein Parkticket heute bereits ohne Kleingeld und rechnet damit, dass Mobiles Bezahlen zukünftig überall einsetzbar sein wird.

Immer mehr nutzen das Mobile Payment

Blickt man auf die jährlichen Wachstumsraten bei den Nutzerzahlen und sowie des Transaktionsvolumens, ist es tatsächlich nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die breite Masse das mobile Bezahlen per Smartphone für sich entdeckt. So dürften in diesem Jahr weltweit schon 360 Millionen Menschen mobile Bezahlverfahren nutzen, womit das globale Transaktionsvolumen bei mehr als 200 Milliarden Euro liegen wird. 2021 sollen bereits 664 Millionen Menschen bargeldlos zahlen, das Transaktionsvolumen soll bis dahin um jährlich 40 Prozent auf rund 780 Milliarden Euro wachsen.

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