Innovation im Skisport: Die digitale Revolution

Die Digitalisierung durchdringt alle Teile der Gesellschaft. Dementsprechend ist auch der Wintersport im digitalen Zeitalter angekommen. Zwischen diversen Ski-Apps, Connected Skiing und innovativen Accessoires bereichern Sensorsysteme die Welt des Wintersports.

Wintersport ist ein spaßiges Abenteuer – fortan mit innovativen Performance-Messungen in Echtzeit.

Technologischer Fortschritt im Wintersport

Es gibt bereits unzählige Wintersport-Accessoires. Von Kleidung über Gadgets, bis hin zu Ski-Apps für das Smartphone. Die Skibrille “RideOn” sorgt beispielsweise für ein ganz neues Pisten-Erlebnis: Dank Augmented Reality zeigt die Skibrille nützliche Informationen an. Es können die Eigenschaften des Geländes analysiert, mit Freunden kommuniziert oder sogar die Wartezeit in einer Schlange geschätzt werden. Des Weiteren bietet die kanadische Marke “Hexoskin” ein praktisches “Wearable”: Das T-Shirt “Arctic Hexoskin” speichert Wärme, leitet Schweiß ab und zeichnet, über in die Fasern integrierte Sensoren, Daten wie Herzfrequenz, Atmung oder Geschwindigkeit auf. Doch eins müssen wir immer noch selbst tun: auf den Skiern fahren.

Der nächste Schritt Richtung Digitalisierung

Connected Skiing ist das Ergebnis einer kollaborativen Innovation von „Piq“ und „Rossignol“. Das Sensor-System „Piq Robot“ ist ein Nanocomputer, der die Performance des Sportlers misst: Geschwindigkeit, Beschleunigung oder Bogenwechsel werden durch komplexe Datenerfassung in Echtzeit festgehalten. Der Sensor kann mittels einer Befestigung am Bein getragen werden. Darüber hinaus ist er in das “Hero Master”-Modell von Rossignol integriert. Der Tracking-Sensor basiert auf “Gaia”, einem System künstlicher Intelligenz, und ist gekoppelt mit einer Bewegungserfassung. Zudem verfügt „Piq Robot“ über einen kleinen Bildschirm, auf dem die erfassten Daten zu sehen sind. Ein Smartphone ist also nicht vonnöten. Mit einem Preis von knapp 200€ ist der Sensor vorerst wohl eher ein Produkt für Spitzensportler, doch schon bald könnte sich die Technologie auch in der breiten Masse etablieren.

 

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