Frugalismus – ein neuer Trend?

Müde oder gestresst entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, ihre Gewohnheiten abzulegen und ihr Leben neu zu ordnen. Der Trend nennt sich Frugalismus. Das Ziel: So früh wie möglich nicht mehr arbeiten zu müssen, um viel Zeit für sich selbst zu haben.

Das Leben anders genießen

Wer wollte nicht schon einmal alles hinschmeißen, um ein einfaches Leben fernab von materiellen Dingen und beruflichen Zwängen zu leben? Die Frugalisten möchten genau das: unabhängig sein. „Frugal“ bedeutet „einfach“ und „bescheiden“. Diese Menschen leben sehr bescheiden und sparen so viel sie können, um möglichst früh, oft Anfang 40, in Pension gehen zu können.

Indem die Frugalisten ihre Arbeit bereits so früh aufgeben, verzichten sie auch auf materiellen Komfort. Aber sie hoffen in diesem bescheidenen Leben eine andere Art von Komfort zu finden: ein glückliches und stressfreies Leben.

Minimalistischer Komfort

Wenn sie aufhören zu arbeiten und nur noch von ihren Ersparnissen leben, nutzen viele Frugalisten ihre freie Zeit für schöne Aktivitäten wie Sport. Andere verändern ihren Lebensstil und ihr Konsumverhalten radikal.

In jedem Fall ist es eine Rückkehr zu einem Leben mit weniger materiellen Sorgen. Da die Frugalisten nur eine kleine Auswahl an Kleidern und Alltagsgegenständen besitzen, ziehen sie auch gerne um und sind so sehr flexibel. Denn sie nehmen immer nur das Nötigste mit. Sie leben auch umweltbewusster, da sie durch ihren geringen Verbrauch für weniger Umweltverschmutzung sorgen.

Man sollte bei diesem Trend jedoch bedenken, dass auch wenn die Frugalisten einen eher minimalistischen Lebensstil führen, diese Leute in der Regel zuvor gut verdient haben, um es sich leisten zu können, bereits rund um den 40. Geburtstag gar nicht mehr arbeiten zu müssen. Für Geringverdiener ist es wesentlich schwerer, große Summen zu sparen, um dieses Ziel zu erreichen.

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