Einlagensicherung in Österreich – Safety first!

Nachdem sich der Staat aus der Einlagensicherung zurückgezogen hat, sind die Banken wieder selbst für die Absicherung der Einlagen zuständig. Unter dem Strich bleibt für Sparer aber alles beim Alten.

 Die Ergebnisse der großen Erste Bank-Sparstudie vom vergangenen Jahr sind in vielen Bereichen recht eindeutig. Sparen ist für sieben von 10 ÖsterreicherInnen sehr oder zumindest ziemlich wichtig, der durchschnittliche Sparbetrag pro Monat ist in den vergangenen 10 Jahren kontinuierlich von 132 Euro auf 216 Euro gestiegen. Bei der Wahl nach der passenden Anlageform steht die Sicherheit für österreichische Sparer dabei weiterhin an erster Stelle. So wird das traditionelle Sparbuch mit 77 % am stärksten genutzt und auch auf das Bausparen wird mit 62 % sehr gerne zurückgegriffen. Auf Wertpapiere setzen hingegen nur gut ein Viertel der Befragten. Doch was passiert mit den Einlagen auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten, sollte die das Finanzinstitut in Schieflage geraten?

Für jeden siebten Studienteilnehmer ist die Einlagensicherung der wichtigste Faktor bei der Geldanlage, deutlich mehr als beispielsweise Zinsen mit nur 45 %. Seit sich der Staat aus der Einlagensicherung zurückgezogen hat, muss sich nach dem österreichischen Bankwesengesetz jedes Kreditinstitut einem von fünf Fachverbänden anschließen, die wiederum zu einer Sicherungseinrichtung für die Einlagensicherung und zur Anlegerentschädigung verpflichtet sind.

Die Richtlinien, in denen sich die Fachverbände bewegen, sind dabei identisch. Abgesichert sind alle Kundengelder auf verzinsten und unverzinsten Konten und Sparbüchern wie beispielsweise Girokonten, Tagesgeldkonten oder Festgeldkonten, sofern das Konto in Euro oder in einer Währung eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes geführt wird. Sollte über ein österreichisches Kreditinstitut der Konkurs eröffnet werden, springt die Einlagensicherung bis zu einem maximalen Betrag von 100.000 Euro je Kontoinhaber und je Kreditinstitut ein. Bei einem Gemeinschaftskonto verdoppelt sich der abgesicherte Betrag.

Weitere Informationen rund um das Thema Einlagensicherung sind auf der Webseite der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA zusammengefasst: www.fma.gv.at

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