Digitales Lesevergnügen

 Ob auf der Bahnfahrt, im Wartezimmer, im Bett oder am Strand – ein E-Reader ist häufig praktischer als ein schweres Buch. Natürlich gibt es auch Gegner der neuen Technologie, die auf Bücherduft und Papierrascheln nicht verzichten wollen. Vor allem unterwegs besticht der E-Reader jedoch durch sein leichtes Gewicht und sein großes Speichervermögen – so mancher Leseratte erspart er das Bücherschleppen. Mittlerweile sind zahlreiche Modelle auf dem Markt – welches ist jedoch empfehlenswert?

 

Rasante Entwicklung

Nachdem vor fast acht Jahren der erste Amazon Kindle auf dem US-Markt eingeführt wurde, buhlen mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Anbieter um die Gunst der Leser. Die Geräte sind mit der Zeit preislich immer attraktiver geworden: Kostete der erste Kindle 2007 noch 399 US-Dollar, gibt es den aktuellen Kindle Touchscreen schon für 59 Euro. Gleichzeitig wurden die Geräte immer kompakter und leichter, die Bildschirme schärfer und kontrastreicher. Wer sich einen E-Reader zulegen möchte, muss sich zunächst für eines der zwei konkurrierenden Kopierschutzsysteme auf dem Markt entscheiden: Die Kindle-Geräte unterstützen den Kopierschutz ihres Herstellers Amazon, die meisten anderen Geräte den von Adobe. Nach dem Kauf ist man an die Angebote für das jeweilige Gerät gebunden – das sollte man vor dem Kauf unbedingt beachten.

 

Die Spitzenreiter unter den E-Readern

Anfang 2015 hat die Stiftung Warentest, die Deutsche Schwesterorganisation des Konsumenten, insgesamt acht E-Reader der „neuen Generation“ getestet. Spitzenreiter im Vergleich war der Kindle Voyager. Für sein besonders gut auflösendes Display sowie die einfache Bedienung erhielt er die Note „sehr gut“ (1,4). Kostenpunkt: 189 Euro. Dicht dahinter liegt mit der Note 1,5 der Tolino Vision 2, der den Kopierschutz von Adobe nutzt. Im Vergleich zum Voyager ist er zusätzlich sogar wasserfest. Kostenpunkt: 129 Euro. Der Touch Lux 2 (ebenfalls Adobe-gestützt) war mit 111 Euro einer der günstigsten E-Reader im Test. Er landete nur knapp hinter den Testsiegern (Note: 1,7). Der teuerste der getesteten Reader – der Icarus Excel für 320 Euro – hat am schlechtesten abgeschnitten. Seine schlechte Bildqualität, die Handhabung sowie das schwere Gewicht sorgten für schlechte Noten.

 

Fazit: Wer es luxuriös mag, ist mit dem Kindle Voyager oder dem Tolino Vision 2 sehr gut bedient. Für Einsteiger sind einfachere Produkte wie der Kindle Touchscreen jedoch schon deutlich günstiger zu haben. Zudem lohnt es sich, auf besondere Angebote zu achten, zu denen die E-Reader immer wieder zu haben sind.

 

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