Der Trend: Teilen statt besitzen!

Haben Sie Geschwister? Dann wissen Sie ja, was „Teilen“ bedeutet. Was gab es nicht für Dramen in der Familie, wenn man seine Schokolade nicht alleine für sich haben durfte, sondern abgeben musste. Und jetzt, wo man endlich erwachsen ist und alles für sich alleine haben kann, kommt so ein komischer Trend auf, der da heißt: Teilen ist Trend? Das kann doch nicht wahr sein.

Sharing – so besitzt man heute.

Sicher kennen Sie noch den ersten Sharing-Trend, der vor einigen Jahren aufgekommen ist: Car-Sharing. Gar keine so dumme Idee, wenn man bedenkt, dass man nur dann für ein Auto zu zahlen hat, wenn man es auch tatsächlich benutzt. Unterm Strich ist ein Car-Sharing auch tatsächlich günstiger, wenn man Reparaturen, Steuern, Versicherungen und sonstige Nebenkosten wie zum Beispiel Garagenmiete bedenkt. Was für das Auto, das Fahrrad oder den Roller, den man heute auch schon „sharen“ kann gilt, gibt es heute schon für viele andere Bereiche auch: Foodsharing zum Beispiel. Durchaus sinnvoll, wenn man bedenkt, dass in Wiener Haushalten jährlich genießbare Lebensmittel im Wert von 300 Euro einfach weggeworfen werden. Da stellt man diese Sachen doch einfach den bisher 32 öffentlich zugänglichen Kühlschränken in Wien zur Verfügung! Man kann sich auch bei FragNebenan registrieren und dann mit Nachbarn Essen austauschen, ein Tasserl Mehl leihen oder übriggebliebenes Essen von der letzten Party anbieten. Hier kann man auch Babysitter finden, Hilfe beim Einkaufen finden und, und, und.

Sharing und kein Ende in Sicht!

Das Sharing hat sogar Einzug in den Berufsalltag geschafft. Man muss als Selbstständiger kein eigenes Büro mehr haben, wenn man sich den Schreibtisch auch teilen kann… mit Coworking! Besonders Kreative genießen die deutlich günstigere Möglichkeit nicht zuhause arbeiten zu müssen und gleichzeitig immer Leute aus unterschiedlichen Branchen zu treffen, mit denen man sich austauschen und beraten kann. Open Spaces findet man zum Beispiel hier. Oder wie wäre es auf den Trend des „Gemeinschaftsgartens“ aufzuspringen und zusammen mit anderen Menschen ein Stück Land zu beackern und dann die Früchte in Form von Erdbeeren, Kartoffeln oder Salat zu ernten? Wo es solche Gemeinschaftsgärten gibt, erfahren Sie hier

Insgesamt entwickelt sich hier ein Trend, der das Zeug zu einem echten Renner hat. Dass man dabei lernt etwas bewusster zu leben, ist schon Grund genug, sich damit einmal zu beschäftigen. Und nachhaltig ist das alles auch noch. Na, springen Sie auf den Sharing-Zug mit auf?

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