Der mobile Bankschalter

Es ist bequem, es ist schnell, es ist unkompliziert: Online-Banking erfreut sich immer größerer Beliebtheit – mehr als die Hälfte der österreichischen Internetnutzer (59 %, Stand 2014) wickelt Bankgeschäfte online ab. In Zeiten von NSA, Cyber-Angriffen und Phishing sind allerdings auch einige Nutzer verunsichert und stellen sich die Frage: Wie sicher ist das Banking im Internet? Ein Überblick.

 So einfach wie nie

Schnell eine Überweisung tätigen? Noch vor 20 Jahren war das für die meisten Bankkunden eine langwierige Angelegenheit: Überweisungsträger handschriftlich ausfüllen, zur Bank bringen, Bearbeitungszeit abwarten. Heutzutage sind es nur ein paar Klicks – schon ist die Überweisung getätigt, der Kontostand gecheckt oder der Dauerauftrag eingerichtet. Jedoch haben auch Betrüger das digitale Banking für sich entdeckt: Das sogenannte „Phishing“, bei dem Passwörter und Geheimzahlen mittels manipulierter Internetauftritte ausspioniert werden, ist zu einem unangenehmen Problem geworden. Um dem entgegenzuwirken, arbeiten die Banken kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Systeme.

Technische Updates

So wurde z. B. das PIN-TAN-System weiterentwickelt: Herkömmliche TAN-Listen haben viele Banken durch sicherere Verfahren wie mTAN (Übermittlung per SMS), Foto-TAN (Übertragung der TAN als grafisches Zeichen) oder Chip-TAN (Generierung der TAN durch ein externes Gerät) ersetzt. Beachtet man also ein paar Regeln, ist das Home-Banking genauso sicher wie am Schalter. Deshalb lohnt es sich auch, nicht auf die zahlreichen Vorteile des digitalen Bankverkehrs zu verzichten.

So sorgen Sie für optimale Sicherheit

Eine verantwortungsvolle Nutzung des Online-Bankings ist die beste Voraussetzung, um sich gegen Betrüger zu schützen. Darauf sollten Sie besonders achten:

 

  • Nie sorglos mit Passwörtern umgehen! Sensible Daten nicht digital speichern.
  • Passwörter regelmäßig ändern und nicht für verschiedene Anwendungen verwenden!
  • Keine Daten übermitteln! Banken erkundigen sich niemals nach Kontonummern, Benutzernamen und Passwörtern. Auf E-Mails mit solchen Anfragen nicht reagieren und die Bank informieren.
  • Online-Banking nicht ohne Virenschutz und Firewall: Am besten nur am eigenen Rechner und im vertrauenswürdigen Netz.
  • Seite der Bank überprüfen, Adresse manuell eingeben! Beim Phishing werden Opfer auf gefälschte Seiten geleitet, die zwar identisch aussehen, jedoch eine andere URL aufweisen.

 

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