Der Arbeit einen Sinn zu geben, ist wichtiger denn je für Angestellte

BU: Der Arbeit einen Sinn zu geben, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Wenn man sich anschaut, wie viele Angestellte an Burn-out, Bore-out und anderen Krankheiten leiden, scheint es kaum so, als wäre überhaupt noch jemand für Arbeit geeignet. Einige versuchen hingegen, ihren Arbeitsplatz weniger als Job und dafür mehr als „Projekt des Lebens“ zu sehen. So soll das sogenannte „Brown-out“, der Rückgang der Motivation, vermieden werden.

Um in seinem beruflichen Umfeld voll und ganz aufzublühen, muss es einem erst einmal gelingen, seiner Arbeit eine Bedeutung zu geben. Das ist eine unabdingbare Voraussetzung. Fragen wie „Warum mache ich diesen Job eigentlich?“ und „Hat mich meine Karriere dahin gebracht, wo ich hin wollte?“ helfen, um zu reflektieren und sich neu zu fokussieren.

Eine neue Situation?

Früher war Arbeiten etwas anderes. Es war eine Pflicht und eine Notwendigkeit, um sich und seine Familie um jeden Preis über Wasser zu halten. Daran hat sich auch heute nicht viel geändert. Doch was sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, ist die Berücksichtigung des einzelnen Angestellten. Wenn man sich in seinem Job unwohl fühlt, ist es nicht ungewöhnlich, sich nach etwas Neuem umzusehen. Von Burn-out, Bore-out oder anderen arbeitsbedingten Erkrankungen war damals noch keine Rede.

Heute hat es für Unternehmen Priorität, dass sich die Angestellten wohlfühlen und sie einen Sinn in ihrem Job sehen. Das ist für beide Parteien von Vorteil. Für den Arbeitnehmer sowie für den Arbeitgeber. Der Sinn, den eine Person ihrer Arbeit gibt, kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und das Engagement für das Unternehmen haben.

Eine Studie im Jahr 2015 ergab, dass nur 9 % ausreichend motiviert bei der Arbeit sind. 2017 wurde dieses Ergebnis bestätigt, denn 56 % der Mitarbeiter gaben an, die Bedeutung von der Arbeit habe sich verschlechtert und weitere 30 % zogen sogar einen Stress bedingten Arbeitsplatzwechsel in Betracht.

Finden Sie Ihren persönlichen Platz im Büro

Forschern zufolge wächst unser Bewusstsein für die Welt um uns herum sowie für unseren Platz in ihr. Wenn man sich also den Zweck seiner Arbeit ansieht und zu dem Ergebnis kommt, die Wirkung und der Einfluss seien begrenzt, wird die Motivation dafür, besser zu arbeiten, deutlich geringer. Deshalb haben es sich viele Unternehmen zum Ziel gemacht, die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Vor allem in Start-ups bemühen sich Arbeitgeber um ein angenehmes Arbeitsklima. Sie optimieren die Büros für die Angestellten, um so dafür zu sorgen, dass sie ihre Arbeit auf angenehmere Weise erledigen können und ihnen das Gefühl zu vermitteln, in das Leben des Unternehmens miteingebunden zu sein. Dazu bieten sie zum Beispiel ruhige Arbeitsumgebungen, mehr Pausenräume und Rückzugsorte.

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